Deftig, lecker, ehrlich!

05.04.2016
Das Martins

Was einst als Kneipe begann ist heute ein gut laufender Restaurantbetrieb. Bis zum heutigen Martins war es allerdings ein langer Weg, der viel Herzblut benötigte.

Das Restaurant in der Lübecker Straße 19 ist bekannt für seine sehr gute Hausmannskost. Deftig, lecker, ehrlich – so lieben es die Stammgäste. Ein solches Speisenangebot gibt es aber noch nicht so lange in diesen Gasträumen.

Das Martins

Angefangen hat alles mit den Urgroßeltern von Sybille Dietz. Sie übernahmen 1946 die ehemaligen Martins Bierstuben von der Gründerfamilie Martins bereits neun Jahre nach der Ersteröffnung. Die einstige Kneipe lief viele Jahre sehr gut. Der Großvater und auch die Mutter von Sybille Dietz verbrachten fast ihr ganzes Arbeitsleben hinter der Theke. Sybille sollte aber einen anständigen Beruf lernen - am besten Stewardess, wenn es nach dem Großvater gegangen wäre. Ein Kompromiss war dann eine Lehre im Hotel- und Gastronomiegewerbe, im damaligen Hotel Stadt Schwerin. Schon zu dieser Zeit zog es Sybille Dietz vor allem in die Küche.

Das Martins

Als sie dann doch Martins Bierstuben im Jahr 1998 übernehmen durfte, hatte sich einiges verändert. Das Kneipengeschäft florierte in den 90ern nicht mehr wie zu Opas Zeiten. Außerdem wurden zum Bier immer öfter auch Speisen nachgefragt. Sybille Dietz, die selbst nie Köchin gelernt hatte, begann zunächst mit einfachen, kleinen Gerichten. Ihr Bauernfrühstück, so simpel wie es war, wurde schnell zum Verkaufsschlager. Darauf baute Sybille Dietz dann auf. Nach und nach kamen immer mehr gute und einfache Gerichte hinzu. Sie legt bis heute viel Wert gleichbleibende Qualität, die ihr die Stammkundschaft sichert.

Das Martins

Aus ihrer Erfahrung im Hotelbetrieb konnte Sybille Dietz schöpfen und entwickelte neue Ansätze für Martins Bierstuben, renovierte und modernisierte kräftig und erweiterte die Gasträume. Ihr Großvater war es dann, der den Anstoß dazu gab, dem neuen Restaurantbetrieb auch einen neuen Namen zu verpassen. Aber ganz weg von den Wurzeln des Traditionsbetriebes wollte sie nicht. Seit 2007 heißt deshalb das Restaurant in der Lübecker Straße jetzt „Das Martins“ und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Das bodenständige Speisenangebot liegt wieder voll im Trend. Sybille Dietz fühlt sich jetzt heimisch in der Küche und jedes ihrer Gerichte hat einen witzigen Namen. Das traditionelle Bauernfrühstück heißt zum Beispiel „der große Martin“, für den kleinen Hunger „der kleine Martin“ für die Frau mit dem noch kleineren Hunger „Martina“. Sybille Dietz kann so sehr gut kalkulieren und auf die individuellen Wünsche der Gäste eingehen. Es gibt bewährte Regeln für das gesamte Personal, um die gleichbleibende Qualität zu gewährleisten.

Das Martins

Unter der Woche finden im Martins häufig Stammtische statt. Mittlerweile sind es so viele in so unterschiedlicher Regelmäßigkeit, dass der Stammtischplan eine kleine Wissenschaft geworden ist. Mit viele Liebe zum Detail und immer sehr gut durchorganisiert meistert Sibylle Dietz auch diese Herausforderung.

 

Unser Tipp: Das Eisbein hat das Restaurant über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht. Leider ist die Saison gerade zu Ende. Im Oktober gibt es erst wieder Eisbein, aber bald startet die Spargelsaison.

Das Martins
Das Martins

LUKAS

Die Karte wird immer der Saison angepasst - Stinte im Frühjahr und Karpfen im Winter.

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Friedrich's

Die schöne Außenterrasse mit Blick auf den Pfaffenteich lädt direkt ein.

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