Auf den zweiten Blick viel größer

16.03.2016
Wohn Kunst Galerie

„Tapeten-Lasch“ ist vielen Schwerinerinnen und Schwerinern ein Begriff. Doch seit der Eröffnung des Fachgeschäftes in der Friedrichstraße 12 vor über 45 Jahren hat sich einiges getan. Peter Lasch führte das Tapetengeschäft zu DDR-Zeiten als sogenannten Industrieladen des Verpackungsmittelwerkes Schwerin und nach der Wende als selbstständiger Ladeninhaber weiter. Sein Sohn betreibt die heutige Wohn-Kunst-Galerie in zweiter Generation, dabei hatte er ursprünglich ganz andere Zukunftspläne.

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Rüdiger Lasch verbrachte einige Jahre im fernen Osten, kehrte dann aber gerne nach Schwerin zurück. Seine Erfahrungen in Asien und dort geknüpfte Geschäftsbeziehungen waren eine gute Grundlage dafür, den bisherigen Tapeten-Fachhandel zu übernehmen und in der Schweriner Altstadt ein neues Konzept zu verwirklichen. So wurde mit dem Generationswechsel 2006 das Sortiment umgestellt und erweitert, zum Beispiel um Massivholzmöbel aus Südostasien.

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Seit kurzem erstrahlt die Wohn-Kunst-Galerie in ganz neuem Glanz. Im Februar wurden die Ladenräume neu aufgemöbelt und natürlich tapeziert, denn Tapeten gibt es in der Friedrichstraße 12 noch heute. Allerdings entfiel die inzwischen unrentable Tapetenlagerhaltung zugunsten einer großen Auswahl Originalmusterkollektionen in Katalogen, in denen man in Ruhe blättern kann. Einige ausgefallene Muster sind ausgestellt um außergewöhnliche Ideen zur Wandgestaltung mit Bildtapete, oder gar Wandbekleidung aus Naturmaterialien wie Gras zu veranschaulichen.

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Neben wunderschönen Tapeten und massiven Holzmöbeln liegt der Schwerpunkt in der Wohn-Kunst-Galerie auf originalen Gemälden von klassisch bis modern. Auf den ersten Blick haben wir der Wohn-Kunst-Galerie nicht angesehen, dass sie so groß ist. Rüdiger Lasch führt uns über drei Ebenen durch die Geschäftsräume, Werkstätten und Lager. Die Wände sind voll mit Gemälden. Über 1000 Stück sollen es sein und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Das erworbene Bild kann direkt im Laden individuell gerahmt werden - diesen Service schätzen die Kunden besonders.

Wohn Kunst Galerie

Rüdiger Lasch nutzt für sein umfangreiches Angebot weitere Schaufenster in der Friedrichstraße. So kann die Kundschaft schon auf dem Weg in das Geschäft Möbel und Bilder bewundern.

In einem dieser Schaufenster stand längere Zeit eine Holzschaukel. Ein wunderschöner Zweisitzer, der auf seinen Käufer wartete. Eines Tages betrat ein Ehepaar den Laden, das sich sofort in das schöne Stück verliebt hatte. Noch im Schaufenster wurde die Schaukel ausprobiert und schien wie gemacht für die beiden. Für solche Erlebnisse lohnt es sich für Rüdiger Lasch immer wieder, nach Asien zu reisen, um dort persönlich Wohn-Kunst für seine Kundschaft auszusuchen.

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Zigarrenhaus

Kling, kling – eine kleine Glocke an der Eingangstür kündigt jeden Besucher an.

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Friedrich's

Interessant ist die Geschichte des Gebäudes der Friedrichstraße 2, dem heutigen Sitz des Landesstudios des ZDF.

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